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Volkskrankheit Depression. Diagnose und Therapie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: A, , Sprache: Deutsch, Abstract: Depression. Die Volkskrankheit schlechthin? Sie verursacht durch ihr häufiges Vorkommen einen enorm hohen volkswirtschaftlichen Schaden. Bis zu 3,2-mal höher sind die Krankentage derjenigen, die daran leiden. 10-15% der Erkrankten begehen Selbstmord. Global liegt die erfasste Rate von Behandlungsbedürftigen einer Depression bei 3-5%. So beträgt das Lebenszeitrisiko für die Entwicklung einer Depression 25% bei Frauen und 12% bei Männern. In den hochindustrialisierten Ländern ist die Prävalenz steigend. Neben definierenden Erklärungen zum Krankheitsbild, stehen der Behandlung von Depressionen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Dass das depressive Krankheitsbild weit ausmehr mehr als eine psychologische Betreuung und Aufklärung bedeutet, beweist uns der Marktanteil der entsprechenden Antidepressiva. So stellen sich für folgende Seiten diese Fragen:

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
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Serotonin als hormonelles Korrelat der Depressi...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Hausarbeit mit dem Titel Serotonin als hormonelles Korrelat der Depression beim Menschen beschäftigt sich mit der Depression als eine der häufigsten psychiatrischen Krankheiten im klinischen Alltag. Im Mittel sind ungefähr 6-8% der Bevölkerung von einer depressiven Störung betroffen. Depressionen lassen sich jedoch nicht anhand eines einzelnen Erklärungsmodells erschliessen, sondern umfassen als ein heterogenes Geschehen, neurobiologische, genetische, psychologische sowie soziale Faktoren. Aufgrund des zeitlichen Rahmens werde ich speziell den neurobiologischen Aspekt für die Genese der Erkrankung hervorheben. Neurobiologischen Depressionsmodellen liegt die Annahme zugrunde, dass depressive Störungen mit bestimmten neurochemischen Faktoren zusammenhängen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen vor allem zwei Botenstoffe des Gehirns, Noradrenalin und Serotonin. Sie werden hauptsächlich vom Hirnstamm, einem stammesgeschichtlich sehr alten Teil des Gehirns, hergestellt und beeinflussen den Schlaf-Wach-Rhythmus, Antrieb und Aufmerksamkeit, Empfindungen und Gefühle. Bei depressiven Menschen sind, zumindest teilweise, Nervenschaltkreise gestört, welche die beiden Monoamine Serotonin und Noradrenalin als Botenstoffe verwenden. Der Vollständigkeit halber soll darauf hingewiesen werden, dass ebenfalls Dopamin und Acetylcholin als Neuromodulatoren eine Rolle zu spielen scheinen. Die vorliegende Hausarbeit behandelt schwerpunktmässig das serotonerge System mit dem Ziel, die global-modulatorischen Wirkungen darzustellen. Neugierig machte mich, dass ¿Prozac¿, ein Antidepressivum aus der Reihe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), als ¿Glückspille¿ bzw. ¿Lifestyle-Medikament¿ besonders in den USA propagiert wurde. Unter Wissenschaftlern herrscht ein breiter Konsens hinsichtlich der Beteiligung Serotonins bei Depressionen. Bis heute gilt die antidepressive Wirksamkeit, besonders im Falle der SSRI, als bestätigt. Dennoch sind die bisherigen Befunde zu den Monoaminmangelhypothesen noch uneinheitlich und können nur Teilaspekte der depressiven Symptomatik erklären. Der erste Abschnitt der Hausarbeit widmet sich endokrinologischen Grundlagen, um einen sehr kurzen Überblick über hormonelle Wirkungsweisen zu geben. Es sei darauf hingewiesen, dass depressive Störungen nicht selten mit neuroendokrinologischen Dysfunktionen einhergehen. Dabei scheint insbesondere das Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HHN)-System [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.12.2019
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Serotonin als hormonelles Korrelat der Depressi...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Hausarbeit mit dem Titel Serotonin als hormonelles Korrelat der Depression beim Menschen beschäftigt sich mit der Depression als eine der häufigsten psychiatrischen Krankheiten im klinischen Alltag. Im Mittel sind ungefähr 6-8% der Bevölkerung von einer depressiven Störung betroffen. Depressionen lassen sich jedoch nicht anhand eines einzelnen Erklärungsmodells erschließen, sondern umfassen als ein heterogenes Geschehen, neurobiologische, genetische, psychologische sowie soziale Faktoren. Aufgrund des zeitlichen Rahmens werde ich speziell den neurobiologischen Aspekt für die Genese der Erkrankung hervorheben. Neurobiologischen Depressionsmodellen liegt die Annahme zugrunde, dass depressive Störungen mit bestimmten neurochemischen Faktoren zusammenhängen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen vor allem zwei Botenstoffe des Gehirns, Noradrenalin und Serotonin. Sie werden hauptsächlich vom Hirnstamm, einem stammesgeschichtlich sehr alten Teil des Gehirns, hergestellt und beeinflussen den Schlaf-Wach-Rhythmus, Antrieb und Aufmerksamkeit, Empfindungen und Gefühle. Bei depressiven Menschen sind, zumindest teilweise, Nervenschaltkreise gestört, welche die beiden Monoamine Serotonin und Noradrenalin als Botenstoffe verwenden. Der Vollständigkeit halber soll darauf hingewiesen werden, dass ebenfalls Dopamin und Acetylcholin als Neuromodulatoren eine Rolle zu spielen scheinen. Die vorliegende Hausarbeit behandelt schwerpunktmäßig das serotonerge System mit dem Ziel, die global-modulatorischen Wirkungen darzustellen. Neugierig machte mich, dass ¿Prozac¿, ein Antidepressivum aus der Reihe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), als ¿Glückspille¿ bzw. ¿Lifestyle-Medikament¿ besonders in den USA propagiert wurde. Unter Wissenschaftlern herrscht ein breiter Konsens hinsichtlich der Beteiligung Serotonins bei Depressionen. Bis heute gilt die antidepressive Wirksamkeit, besonders im Falle der SSRI, als bestätigt. Dennoch sind die bisherigen Befunde zu den Monoaminmangelhypothesen noch uneinheitlich und können nur Teilaspekte der depressiven Symptomatik erklären. Der erste Abschnitt der Hausarbeit widmet sich endokrinologischen Grundlagen, um einen sehr kurzen Überblick über hormonelle Wirkungsweisen zu geben. Es sei darauf hingewiesen, dass depressive Störungen nicht selten mit neuroendokrinologischen Dysfunktionen einhergehen. Dabei scheint insbesondere das Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HHN)-System [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
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