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Depressionen im Fußball
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Depressionen im Fußball ab 13.99 € als sonstiges: 1. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Ratgeber, Sport,

Anbieter: hugendubel
Stand: 12.08.2020
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Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen (DVD)
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Tom Meets Zizou Kein Sommermärchen. ist die erste Langzeit-Dokumentation über einen Deutschen Fußballprofi (2003-2011). Der Film setzt ein, als der 22-jährige Thomas Broich als Zweitligaspieler von Wacker Burghausen in der bayrischen Provinz und als hochtalentierter Mittelfeldstratege von sich Reden macht. Schnell wird er in einem Atemzug mit Spielern wie Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Philipp Lahm als Hoffnungsträger für die Nationalmannschaft genannt. Broich liebt das Leben, Literatur und moralische Werte und wird von den Medien schon bald als der andere Fußballprofi entdeckt und gepriesen. Seine Vorliebe für klassische Musik und Hochkultur bringt ihm gar den Spitznamen Mozart ein. Broich gefällt sich in dieser Rolle. Der Boulevard stilisiert ihn als Gladbachs neuer Netzer . Als großes Ziel nennt er nun allerdings nicht mehr, eines Tages beim FC Bayern München zu spielen. Vielmehr möchte er neue Kulturen, Menschen und Länder kennen lernen. Es dauert nicht lange und er bekommt Probleme mit besonders autoritären Trainern, wie dem militärischen holländischen Meistercoach Dick Advocaat oder Kölns Startrainer Christoph Daum. Mit den Mechanismen der Branche und den handelnden Charakteren kann er sich immer weniger identifizieren. Das Anders Sein und die Erwartungshaltung von Zuschauern und Medien an den Fußball-Mozart wenden sich nun gegen Broich, seine Karriere gerät ins Wanken. Selbst seinem Freund und Trainer Michael Oenning gelingt es beim 1. FC Nürnberg nicht mehr, die Negativentwicklung zu durchbrechen. 2009 bemerkt Broich bei sich Symptome von Depressionen und ist kurz davor seine Fußballschuhe an den vielzitierten Nagel zu hängen. Doch hat er noch eine bessere Idee. Im Frühsommer 2010 beschließt er mit 29 Jahren, die große Bühne Bundesliga endgültig zu verlassen und unterschreibt einen Vertrag beim australischen Erstligaclub Brisbane Roar. Dort schöpft er unter anderen Rahmenbedingungen nicht nur neuen Mut, sondern spielt plötzlich auch wieder so befreit und elegant Fußball, wie zu Beginn seiner Karriere. Am 13.03.2011 wird er mit Brisbane Roar australischer Meister. Bei der Wahl zu Australiens Fußballer des Jahres in Sydney belegt er den zweiten Platz.Darsteller:

Anbieter: Expert Technomarkt
Stand: 12.08.2020
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Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen
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2003 macht der 22-Jahre alte Thomas Broich als Zweitligaspieler in der bayrischen Provinz erstmals von sich Reden. Bald gilt er zwischen Schweinsteiger und Podolski als Hoffnungsträger für die Nationalmannschaft. Er liebt das Leben, Literatur und moralische Werte - wird von den Medien als 'der andere Profi' entdeckt und als 'Mozart' und 'neuer Netzer' gepriesen. Er bekommt zunehmend Probleme mit autoritären Trainern und kann sich immer weniger mit den Mechanismen der Branche identifizieren. Sein 'Anders Sein' und die Erwartungshaltung von Zuschauern und Medien wenden sich nun gegen ihn, seine Karriere gerät ins Wanken. 2009 bemerkt Broich Symptome von Depressionen und ist kurz davor, seine Profi-Laufbahn zu beenden. Doch hat er noch eine bessere Idee, die ihn fern der Heimat wieder mit dem Fußball und mit sich selber versöhnt...

Anbieter: reBuy
Stand: 12.08.2020
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Sebastian Deisler. Zurück ins Leben, Hörbuch, D...
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Die Geschichte Sebastian Deislers ist die eines jungen Mannes, der als fußballerisches Jahrhundert-Talent galt, mit 21 Jahren Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft wird und dessen Ja-Wort dem FC Bayern München ein Handgeld von 20 Millionen D-Mark wert ist. Aber es ist auch die Geschichte eines unfertigen Burschen aus dem südlichsten Rand der Republik, der von den Medien und dem Fußball zum Heilsbringer stilisiert wird, von dem die Öffentlichkeit Besitz ergreift, der von ihr vereinnahmt wird, der zahlreiche körperliche und seelische Verletzungen erleidet und sich immer weiter zurückzieht. Wenige Tage nach seinem 27. Geburtstag steigt er aus. Entkräftet, entnervt, gebrochen. Dann verschwindet er von der Bildfläche. Für die Öffentlichkeit kommt diese Entwicklung nicht ganz überraschend. Es war ein langsamer Tod einer Medienfigur, und wir alle haben diesem Verschwinden über Jahre zugesehen.In zahlreichen Gesprächen hat Deisler sich in den zwei Jahren nach seinem Rücktritt dem Journalisten Michael Rosentritt anvertraut. Entstanden ist daraus ein Hörbuch über Begeisterung und Liebe zum Fußball, aber auch über Ängste, Qualen, Selbstzweifel, Depressionen und den mühsamen Weg zurück in ein normales Leben. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Uve Teschner. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/edel/000207/bk_edel_000207_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 12.08.2020
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Sebastian Deisler
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Die Geschichte Sebastian Deislers ist die eines jungen Mannes, der als fußballerisches Jahrhundert-Talent gilt, mit 21 Jahren Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft wird und dessen Ja-Wort dem FC Bayern München ein Handgeld von 20 Millionen D-Mark wert ist. Aber es ist auch die Geschichte eines unfertigen Burschen aus dem südlichsten Rand der Republik, der von den Medien und dem Fußball zum Heilsbringer stilisiert wird, von dem die Öffentlichkeit Besitz ergreift, der von ihr vereinnahmt wird, der zahlreiche körperliche und seelische Verletzungen erleidet und sich immer weiter zurückzieht. Wenige Tage nach seinem 27. Geburtstag steigt er aus - entkräftet, entnervt, gebrochen. Dann verschwindet er von der Bildfläche. Für die Öffentlichkeit kommt diese Entwicklung nicht ganz überraschend. Es war ein langsamer Tod einer Medienfigur, und wir alle haben diesem Verschwinden über Jahre zugesehen. In zahlreichen Gesprächen hat Deisler sich in den zwei Jahren nach seinem Rücktritt dem Journalisten Michael Rosentritt anvertraut. Entstanden ist daraus ein Buch über Begeisterung und Liebe zum Fußball, aber auch über Ängste, Qualen, Selbstzweifel, Depressionen und den mühsamen Weg zurück in ein normales Leben.

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Sebastian Deisler
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Die Geschichte Sebastian Deislers ist die eines jungen Mannes, der als fußballerisches Jahrhundert-Talent gilt, mit 21 Jahren Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft wird und dessen Ja-Wort dem FC Bayern München ein Handgeld von 20 Millionen D-Mark wert ist. Aber es ist auch die Geschichte eines unfertigen Burschen aus dem südlichsten Rand der Republik, der von den Medien und dem Fußball zum Heilsbringer stilisiert wird, von dem die Öffentlichkeit Besitz ergreift, der von ihr vereinnahmt wird, der zahlreiche körperliche und seelische Verletzungen erleidet und sich immer weiter zurückzieht. Wenige Tage nach seinem 27. Geburtstag steigt er aus - entkräftet, entnervt, gebrochen. Dann verschwindet er von der Bildfläche. Für die Öffentlichkeit kommt diese Entwicklung nicht ganz überraschend. Es war ein langsamer Tod einer Medienfigur, und wir alle haben diesem Verschwinden über Jahre zugesehen. In zahlreichen Gesprächen hat Deisler sich in den zwei Jahren nach seinem Rücktritt dem Journalisten Michael Rosentritt anvertraut. Entstanden ist daraus ein Buch über Begeisterung und Liebe zum Fußball, aber auch über Ängste, Qualen, Selbstzweifel, Depressionen und den mühsamen Weg zurück in ein normales Leben.

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Tom Meets Zizou-Kein Sommermärchen
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2003 macht der 22-Jahre alte Thomas Broich als Zweitligaspieler in der bayrischen Provinz erstmals von sich Reden. Bald gilt er zwischen Schweinsteiger und Podolski als Hoffnungsträger für die Nationalmannschaft. Er liebt das Leben, Literatur und moralische Werte - wird von den Medien als "der andere Profi" entdeckt und als "Mozart" und "neuer Netzer" gepriesen. Er bekommt zunehmend Probleme mit autoritären Trainern und kann sich immer weniger mit den Mechanismen der Branche identifizieren. Sein "Anders Sein" und die Erwartungshaltung von Zuschauern und Medien wenden sich nun gegen ihn, seine Karriere gerät ins Wanken. 2009 bemerkt Broich Symptome von Depressionen und ist kurz davor, seine Profi-Laufbahn zu beenden. Doch hat er noch eine bessere Idee, die ihn fern der Heimat wieder mit dem Fußball und mit sich selber versöhnt...

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Stand: 12.08.2020
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Tom Meets Zizou-Kein Sommermärchen
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2003 macht der 22-Jahre alte Thomas Broich als Zweitligaspieler in der bayrischen Provinz erstmals von sich Reden. Bald gilt er zwischen Schweinsteiger und Podolski als Hoffnungsträger für die Nationalmannschaft. Er liebt das Leben, Literatur und moralische Werte - wird von den Medien als "der andere Profi" entdeckt und als "Mozart" und "neuer Netzer" gepriesen. Er bekommt zunehmend Probleme mit autoritären Trainern und kann sich immer weniger mit den Mechanismen der Branche identifizieren. Sein "Anders Sein" und die Erwartungshaltung von Zuschauern und Medien wenden sich nun gegen ihn, seine Karriere gerät ins Wanken. 2009 bemerkt Broich Symptome von Depressionen und ist kurz davor, seine Profi-Laufbahn zu beenden. Doch hat er noch eine bessere Idee, die ihn fern der Heimat wieder mit dem Fußball und mit sich selber versöhnt...

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Jadu - Weltenbrand Tour 2020
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»Nachricht vom Feind«Auf ihrem Debütalbum »Nachricht vom Feind« verzahnt die Berliner Sängerin Jadu auf clevere Weise Gesellschaftskritik und martialische Stilfiguren, Dream Pop und subtile Erotik. Das Album ist das auf allen Ebenen hervorragende Ergebnis einer langjährigen musikalischen und menschlichen Suche.»Über den Kampf ins Spiel kommen« ist eine Phrase, die man vor allem aus dem Fußball kennt. Eleganz ist damit nicht gemeint, sondern jene angeblich deutschen Tugenden: Blutgrätsche, Selbstaufgabe, das Ziel ist der Weg. Mithin also ein Koordinatensystem, in dem der sportliche Wettkampf synonym für Krieg steht. »Nachricht vom Feind«, das Debütalbum der Berliner Sängerin und Songschreiberin Jadu, hat mit dieser Interpretationsebene gleichzeitig alles und nichts gemein.Die Songs auf diesem Album erzählen nicht zuletzt von den Kämpfen, welche Jadu aufpersönlicher und künstlerischer Ebene ausgefochten hat. Die Sängerin bedient sich dabei militärischer Metaphern und martialischer Stilfiguren, ihre Musik lebt aber ebenso von Zweifeln, einem virtuos betriebenen Spiel mit Antagonismen, von düsterer Erotik und derLust am Abgrund. So verdichtet Jadu vermeintliche Gegensätze auf bestechende Weise zueiner in dieser Form noch nicht gehörten Rockmusik.Im Grunde wird der Kampfbegriff auf »Nachricht vom Feind« umfassend musikalisch durchdekliniert, denn Kampf bedeutet natürlich auch: Zerrissenheit, Zwiespalt, Spannungszustand, Ambivalenz. »Ich habe mein bisheriges Leben überwiegend als Kampf empfunden«, sagt Jadu. »Die Schule war ein Kampf, die Liebe sowieso, ich habe um Freundschaften gekämpft, um Anerkennung, um die Liebe meines Vaters, um Selbstakzeptanz und einiges mehr. Darüber habe ich ein Faible für militärische Ästhetik entwickelt.« Das Militärische ist hier also eine Metapher für innere und äußere Kämpfe. Geboren in Bad Essen, Landkreis Osnabrück, will Jadu von Anfang an eigentlich immer nur raus: aus der Provinz, der Schule, den Umständen. Bad Essen ist eins jener Provinzkäffer, in denen es für Leute wie Jadu nicht mehr zu tun gibt als warten, bis man alt genug wird, um die beste Straße der Stadt zu nehmen ? also jene, die aus ihr hinausführt. Und so lässt sie das alles über sich ergehen, so lange es gesellschaftlich vorgegeben ist. Bricht dann die Schule ab, macht eine Ausbildung in Osnabrück. Aber ihre Sehnsucht ist größer alsOsnabrück. Viel größer.Jadu ist gerade einmal 19 Jahre alt, als sie all ihren Mut und ihre Sachen zusammenpackt und auf eigene Faust nach Berlin geht. »Wenn man sich für Kunst und Musik interessiert, ist Berlin der totale Sehnsuchtsort, wo alles brodelt«, sagt sie. »So habe ich mir das jedenfallsimmer vorgestellt.« Die Mutter hat Bedenken, in Kreuzberg würden immer die Autos brennen, was man in der Provinz eben so liest von der großen Stadt. Aber Jadu muss da jetzt hin!Keine Missverständnisse: Die Familie war und ist für Jadu ein Hort der Geborgenheit. Weitgehend ohne Vater aufgewachsen, haben ihre Mutter und ihre Schwester sie nachhaltig geprägt. Erstere ist Künstlerin, die Schwester Sängerin und Schlagzeugerin, Jadu hat oft mitihr zusammengearbeitet. In ihrer Kindheit waren die Soul-Platten der Mutter ebenso wichtig wie die Djembe-Trommeln des Vaters, auch wenn Jadu ihre Herzensmusik auf eigene Faust entdeckt: Die Schwester hörte Alicia Keys, Jadu natürlich Rammstein, Marilyn Manson,Marlene Dietrich, Wagner. Das alles: auf unterschiedliche Weise Kampfmusik. Auch Berlin ist zunächst ein Kampf: Jadu macht »irgendwelche Trotteljobs«, wie sie sagt. Arbeitet als Komparsin beim Film und in der Werbung, schließlich einige Jahre alsImmobilienmaklerin, ein Job, in dem es darum geht, die Konkurrenz auszustechen, schneller zu sein als die anderen, den Leuten kämpferisch Dinge anzupreisen. Viel wichtiger waren aber bereits damals die Bands, in denen sie schon in Osnabrück gespielt hatte, sowiegenerell Musik: ihre Gitarre, das Schlagzeug, ihr erstes Instrument überhaupt.Gesungen hat Jadu zunächst nur unter der Dusche zu Marilyn Manson, aber irgendwann wird diese Stimme tief in ihr immer deutlicher: Sie muss eigene Songs schreiben und sie natürlich auch selbst singen, irgendwo muss das alles ja mal hin. Musik ist ihr wahrer Sehnsuchtsort, ihre Erfüllung, das sollte jetzt mal ausformuliert werden. Sie beginnt also zu schreiben. Erst alleine, zu Hause am Computer, die Songs dieser Phase spielt sie niemandem vor, im Grunde beginnt hier bereits die Arbeit an »Nachricht vom Feind«.Die Musik, die Jadu im Kopf hat, gibt es da draußen nicht. Also muss sie sie selbst machen. Eine große Unterstützung auf diesem Weg ist ihr Ehemann, der Rostocker Rapper Marteria. Das sich gegenseitig befruchtende Verhältnis der Eheleute beschreibt Jadu nicht zuletzt in dem Song »Feldzug Berlin«: Ich hab Ausdauer, kann tagelang marschieren/Rostocks Hauptmann ist mein 1. Offizier/Flügel ausgebreitet, ich bin ein Lacin« singt sie da. Und das fließt nun alles in diese Songs: Ihre Liebe zu guten Film-Scores, zur klassischen Musik, zum Drama, zur großen Geste, zu martialischer Rockmusik. Dazu: Diese bildreiche, metaphorische Sprache, oft verklausuliert, immer auf den Punkt, geprägt von den eigenen Erfahrungen und denen der anderen. Die frühe Findungsphase mitgerechnet, arbeitet sie insgesamt dreieinhalb Jahre an »Nachricht vom Feind«. Als irgendwann alles geschrieben, vorproduziert und arrangiert ist, geht sie mit den Produzenten Ben DMA, Dead Rabbit und Nobodys Face ins Studio und bringt ihre Songs auf die große Leinwand. Die Streicher müssen echt sein, die Gefühle sind es sowieso: »Nachricht vom Feind« wird endgültig zum Leben erweckt.Und weil das alles ihr Baby ist, von Anfang bis zum Ende, gibt sie nichts aus der Hand: Jadu gründet eine Plattenfirma mit einer guten Freundin, die auch das Management übernimmt ? dem Zufall und vermeintlich guten Ratschlägen anderer soll hier nichts überlassen werden.Jadu hat stets ihren Instinkten vertraut, auch deshalb ist »Nachricht vom Feind« das Album geworden, das alles, was von Bad Essen bis hierhin passiert ist, in sich trägt und noch viel mehr.»Uniform« beginnt mit dem charakteristischen Knistern einer aufs Vinyl herabsinkenden Nadel, dieses wohlige Geräusch, das man unter tausend anderen jederzeit identifizieren kann. Man fühlt sich zu Hause. Dann symbolisieren bombastische Keyboardflächen von wagnerianischem Ausmaß das Autoritäre, was die meisten Leute mit Uniformen verbinden: erhaben, gebieterisch, hierarchisch. Dann kommt diese Stimme, in die Stille hinein, allen Raum ausfüllend: »Erster Mai, seh aus wie?n Löwe/Meine Haare auf Krawall gebürstet/Schellen um die Hand/Stell mich an die Wand/Will doch nur das du mich tröstest«, singt sie. Nicht nur hier ist es eine ironisch konnotierte, erotisch aufgeladene Symbolik. So verbindet Jadu Sadomaso-Fantasien mit substanzieller Gesellschaftskritik. Von diesem Spiel mit Gegensätzen und Abgründen lebt auch »Blitzkrieg«, ein Song über häuslichen Missbrauch: »Blitzkrieg, den niemand mitkriegt/Blaue Augen, seit es dich gibt/Blaue Augen seit ich dich lieb.« »Ich kenne so viele Leute, die Missbrauch erlebt haben«, sagt sie. »In der akuten Situation, ob familiär oder in der Beziehung, ist es oft sehr schwer, da irgendwie rauszukommen. Da hilft es nach meiner Erfahrung manchmal schon, sich überhaupt verstanden zu fühlen.«Auch »Todesstreifen«, ein Song über Depressionen, spielt mit Kriegs-Metaphern. »Du fühlst dich während einer Depression ja auch wie im Krieg«, sagt Jadu. »Du führst einen Krieg gegen dich selbst, und unbewusst auch gegen dein Umfeld«. Das erhabene »Friedliche Armee« singt Jadu dann gemeinsam mit ihrer Freundin und langjährigen musikalischen Wegbegleiterin Nessi. Der Song ist ein verklausulierter Umweltschutz-Appel aus der Sicht von Bäumen, aber da muss man überhaupt erst mal draufkommen. Auch hier wieder: Tod, Armeen, Krieg. Ein eleganter Schachzug, durch den Jadu ihre Themen camoufliert und vielschichtig interpretierbar hält. Die Musik, die Jadu zu diesen Themen geschrieben hat, nennt sie selbst Military Dream Pop und tatsächlich verdeutlicht dieser Begriff ganz gut, worum es hier geht: Ihre Leidenschaftfür industriellen Brachialrock verzahnt die sie auf treffliche Weise mit Dream-Pop-, barocker Gothik und Trip-Hop-Anklängen. So entsteht ein facettenreicher, im besten Sinne zeitloser Stilmix mit maximaler Pop-Sensibilität. Dankenswert auch, dass Jadu sich jener Form vongesanglicher Hochleistungsartistik verweigert, wie sie in diesem Land viel zu oft als Ausdruck tiefster Gefühle missverstanden wird. Die Sängerin ist ihren Themen verpflichtet, jedes Wort, jedes Hauchen, jeder Ton und jede Wendung unterstreichen ihr Anliegen, nichts lenkt davonab.Immer wieder erweist sich Jadu in diesen Songs als kompromisslose Grenzgängerin ohne Angst vor Tabubrüchen. »Sirenen & Wagner« etwa ist ein Song aus der Perspektive von ? ausgerechnet! ? Eva Braun, der Geliebten Adolf Hitlers. Wie es Jadu aber dann gelingt, dienaive, anhimmelnde Perspektive der zu Beginn der fatalen Affäre erst 17-jährigen Braun einzunehmen, macht den Song zu einer Metapher über die Kunst der Verführung. »Das ist natürlich ein krasses Beispiel, aber ich glaube, solche Beziehungen gibt es häufig«, sagt sie.»Solche Leute sind derart blind vor Liebe, dass sie dem Partner bis in den Tod folgen.« Auch hier also wieder: Missbrauch, nur auf eine andere Weise. Denn letztlich geht es in »Sirenen & Wagner« natürlich nicht nur um Eva Braun, sondern um uns alle, damals undheute. Die brandgefährliche, hochaktuelle Frage: Wie konnten Millionen von Menschen diesem Verführer auf den Leim gehen, wie funktioniert die fatale Psychologie der Massen? »Sind nun endlich auf ewig verbunden/Den Ring steckst du mir an/Mein letztes Geschenk an dich/Schenk dir mich und du schenkst mir Gift«, singt Jadu. Dieses Gift wirkt bis heute. Wir sind alle multiple Persönlichkeiten. Und Jadu ist eben eine starke Kämpferin mit einem Hang zur Melancholie. Musik ist ihr Schutzschild, ihre Uniform, wenn man so will. Und »Nachricht vom Feind« ist dann eben doch: ein erkämpfter Sieg. Zumindest für den Moment.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 12.08.2020
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